Die JRG Coral force® Kalkschutzgeräte sind Geräte zur Verminderung von Kalkausfall und Kalksteinbildung in Trinkwasserinstallationen von Wohngebäuden auf chemiefreier Basis. Die Geräte werden in die Kaltwasserzuleitung, in der Regel direkt nach den Armaturen der Hauswasserstation (Druckminderer, Feinfilter) eingebaut.
Funktion
Die Funktion der JRG Coral force® Kalkschutzgeräte beruht auf dem natürlichen Prozess der Biomineralisierung. Das eingesetzte Granulat imitiert die Oberfläche von Muscheln und Steinkorallen. Watercryst® system hat zur Herstellung dieses Katalysatorgranulats, auf Basis von Polyacrylat, eine Prozess-Technologie entwickelt, welche dem Granulat die Eigenschaften verleiht - an seiner heterogenen Oberfläche - eine Kristallkeimbildung auszulösen.
Das zu behandelnde Wasser durchströmt die Katalysatorkartusche, die mit dem funktionalisierten Katalysatorgranulat gefüllt ist. An der Oberfläche des Katalysatorgranulats werden kleinste Kalkkristalle aus den im Wasser gelösten Härtebildnern erzeugt. Diese Nanokristalle wachsen an der Oberfläche des Katalysators zu Mikrokristallen - die vom durchströmenden Wasser wieder abgelöst werden. Die abgelösten Mikrokristalle verteilen sich durch Wasserentnahme im gesamten Installationssystem. Fällt im Installationssystem Kalk aus, durch Veränderung des Kalk-Kohlensäure Gleichgewichts, wird dieser an den im Wasser schwebenden Kalkkristallen abgeschieden. Die wachsenden Kalkkristalle haften somit nicht an und werden mit der Wasserentnahme aus der Installation gespült. Rohrleitungen, Armaturen, Wassererwärmer und Heizregister bleiben dadurch weitgehenst frei von Kalkablagerungen. Das Trinkwasser wird durch das Verfahren in seiner Zusammensetzung nicht verändert.
Wirksamkeit
Die Kalkschutzleistung der Geräte entspricht den Anforderungen des DVGW Arbeitsblattes W 512/510 für den jeweils gültigen Durchflussbereich. (Siehe Technische Daten)
Hygiene
Eine mikrobiologische Beeinträchtigung durch das Katalysatormaterial oder sonstiger wasserberührender Materialien findet nicht statt. Eine mögliche Verkeimung wird, ohne Zugabe von Desinfektionsmittel, durch eine regelmässig automatisch stattfindende thermische Desinfektion ausgeschlossen.
Durch die thermische Desinfektion wird das Wasser in der Katalysatorkartusche auf 80°C erwärmt. Die Katalysatorkartusche wird während des Desinfektions- und Spülvorgangs über eine Ventileinheit von der Trinkwasserversorgungsleitung getrennt. Nach der thermischen Desinfektion wird das Heisswasser ausgespült und die Wasserbehandlung fortgesetzt. Die Ventileinheit stellt die Versorgung mit Trinkwasser während dieser Zeit über einen Bypass sicher.
Eine Steuer- und Überwachungselektronik stellt den automatischen und ordnungsgemässen Betrieb des Gerätes sicher.
Unser Vorschlag
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